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“Unsere“ Pattonviller Schriftstellerin Sandra Sabanero hat in ihrem Roman Mexikanische Hochzeit ihre Lebenserfahrungen und Lebenserfahrungen ihrer Vorfahren verdichtet und nimmt uns somit auf eine doppelte Reise mit: eine Zeitreise zurück in die Vergangenheit und die vergangenen Generationen, und eine Reise in ein immerhin fast 10.000 km entferntes Land.
Erstaunt stellt man beim Lesen des Buches dann fest, dass zwar zwischen hier und Mexiko über 9.600 km liegen, dass es aber zwischen dem früheren Leben in dörflichen Strukturen in Deutschland und dem fernen Mexiko viele Parallelen gibt:
Das Leben der früheren Generationen hier wie dort war geprägt vom überleben müssen, harter Arbeit, Entbehrungen, strengen Konventionen der Religion und gleichzeitig geprägt vom Bemühen und der Hoffnung auf eine lohnendere Zukunft für die Kinder.
Die Verständigung zwischen Mann und Frau, der Kampf gegen überholte Rollenbilder, der neue Versuch auf ein Gelingen von Partnerschaft, für die die Figur der Esperanza in Sandras Buch beispielhaft steht und Anlass zu Hoffnung gibt, sind ebenfalls Thema des Romans und heute so aktuell wie eh und je.
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