Fotoausstellung: Wege nach Pattonville


Feierliche Eröffnung mit Vernissage am 24.06.2005


Fast alle Kontinente sind vorhanden

Die Ausstellung so bunt wie die Welt - Musik mit 'Raices' und Greta Aleman

Etwas leckeres für unsere Besucher

Die zahlreichen Besucher lauschen der Eröffnungsrede

Frauen unter sich ...

Zum Schluss noch einmal die Gruppe 'Raices' (Wurzeln) mit lateinamerikanischer Musik

Familie Li

Aus aller Herren Länder...

...oder vielleicht aus nächster Umgebung kamen wir Frauen in unseren Wohnort Pattonville. Für die eine war der Weg  lang und beschwerlich, für die andere war es nur ein Katzensprung. Unsere Foto-Ausstellung "Wege nach Pattonville" zeigt Momentaufnahmen aus dem Alltag und erzählt, was gestern war: mehr als 40 Lebensgeschichten in Bild und Text.

Fotografie: Heide Schmidt
Konzeption: Petra Wehrle-Casares


Das Montagscafe in der Ausstellung...

"Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen" ..... wer kennt diese Redewendung im Deutschen nicht? Doch wie sagt man es auf armenisch oder türkisch oder bulgarisch oder chinesisch oder spanisch?

Diesen Fragen sind wir in unserem Montags-Café im Rahmen unserer Ausstellungswoche nachgegangen. Srbui Aslanian, Yasemin Gümüs, Julia Zinsmeister, Junhong Mei und Virginia Voigt haben die Sprichwörter zusammen mit Petra Wehrle-Casares zusammen getragen. An dem Thema bleiben wir dran, ... war nämlich richtig spannend!


Virginia Voigt und Yasemin Gümüs

Junhong Mei

Sprichwörter

Die Besucherinnen

Lesung mit der Pattonviller Schriftstellerin Sandra Sabanero


Sandra Sabanero mit dem Fagott Quartett, zuständig für die musikalische Umrahmung des Abends

“Unsere“ Pattonviller Schriftstellerin Sandra Sabanero hat in ihrem Roman Mexikanische Hochzeit ihre Lebenserfahrungen und Lebenserfahrungen ihrer Vorfahren verdichtet und nimmt uns somit auf eine doppelte Reise mit: eine Zeitreise zurück in die Vergangenheit und die vergangenen Generationen, und eine Reise in ein immerhin fast 10.000  km entferntes Land.

Erstaunt stellt man beim Lesen des Buches dann fest, dass  zwar zwischen hier und Mexiko über 9.600 km liegen, dass es aber zwischen dem früheren Leben in dörflichen Strukturen in Deutschland und dem fernen Mexiko viele Parallelen gibt:

Das Leben der früheren Generationen hier wie dort war geprägt vom überleben müssen, harter Arbeit, Entbehrungen, strengen Konventionen der Religion und gleichzeitig geprägt vom Bemühen und der Hoffnung auf eine lohnendere Zukunft für die Kinder.

Die Verständigung zwischen Mann und Frau, der Kampf gegen überholte Rollenbilder, der neue Versuch auf ein Gelingen von Partnerschaft, für die die Figur der Esperanza in Sandras Buch beispielhaft steht und Anlass zu Hoffnung gibt, sind  ebenfalls Thema des Romans und heute so aktuell wie eh und je.



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