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Erweiterung des Skaterparks Pattonville

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Damit es grünt und rollt
Zweckverband vergibt Arbeiten
Kornwestheimer Zeitung vom 11.07.08
Pattonville (sam). Landschaftsgestalterische Arbeiten in den Bauabschnitten V und VII sowie der Bau einer Skateranlage sind für rund 600 000 Euro in Pattonville vergeben worden.
In der Zweckverbandsversammlung Anfang Mai war die Vergabe für die Gartenbauarbeiten und die Skateranlage vertagt worden - es hatten Unterlagen gefehlt, weswegen die Räte sich nicht gut genug informiert fühlten. Die Zweckverbandsvorsitzende Ursula Keck hat in der Zwischenzeit mittels Eilentscheidung den Auftrag für die Garten- und Landschaftsbauarbeiten zum Angebotspreis von 342 000 Euro an die Firma Gebrüder Fischer aus Kornwestheim vergeben. "Die Vergabeentscheidung an sich war nie strittig", begründet die Zweckverbandsverwaltung Kecks Eilentscheidung. Nachdem die Verbandsmitglieder außerdem schriftlich die Unterlagen zur Skateranlage nachgereicht bekommen hatten, wurde im schriftlichen Verfahren außerdem die Firma Concrete Sportanlagen mit der Erstellung und Lieferung einer Skateranlage beauftragt. Kostenpunkt: knapp 73 000 Euro.
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Noch kein grünes Licht für Pattonviller Skateranlage
Die Ludwigsburger Vertreter sind dagegen, 78000 Euro für Geräte auszugeben - Entscheidung vertagt
Pattonville. Die in die Landschaft einmodellierte Skateranlage, die zu einem Anziehungspunkt für Jugendliche in Pattonville werden soll, ist den Ludwigsburger Vertretern der Zweckverbandsversammlung zu teuer. Statt 78 000 Euro wollen sie maximal 50 000 Euro ausgeben.
Von Susanne Mathes, Kornwestheimer Zeitung 6.05.2008
78 000 Euro allein für die Geräte - zu viel Geld, übermittelte Oberbürgermeister Werner Spec gestern die Einschätzung des vorberatenden Ludwigsburger Ausschusses. "Wir schlagen einen Kostendeckel von 40 000 bis maximal 50 000 Euro vor." Alles andere sei eine zu immense Investition in eine Sportart, die inzwischen gar nicht mehr so "in" sei.
Landschaftsarchitekt Wolfgang Preuss hatte die Pläne für die Skateranlage zuvor in der Sitzung der Zweckverbandsversammlung vorgestellt. "Unser Ansatz ist es, dass wir es anders versuchen als bisher in den umliegenden Städten", meinte er und zeigte Bilder von Skateranlagen in Kornwestheim und Remseck, in denen die Skaterelemente auf Asphaltflächen aufgestellt sind. In Pattonville hingegen sollen die Geräte ins Gelände einmodelliert werden. Sie sollen auf verschieden hohen Plateaus aufgestellt und dann komplett eingegossen werden - "wie eine große Badewanne", meinte Preuss. Das mache sie interessanter, aber auch langlebiger. Das Konzept sei mit den jugendlichen Skatern zusammen ausbaldowert worden. Die Geräte der derzeitigen Skateranlage könnten zwar nicht mit eingegossen, wohl aber am Rand der neuen Anlage zusätzlich aufgestellt werden.
Werner Specs Einwand bekräftigte der Ludwigsburger CDU-Stadtrat Klaus Hermann. Unter dem Aspekt der Gleichbehandlung aller Einwohner im Verbandsgebiet sollten sich auch die Investitionen ähneln. Skateranlagen erfüllten überall denselben Zweck, deswegen könne es nicht sein, dass diejenige in Pattonville fast das Doppelte koste.
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Gründe zur Erweiterung des Skateparks
Nach Befragung vieler Jugendlichen und junger Skater, warum sie so selten hier in Pattonville Skateboard fahren, antworten die meisten, es sei hier langweilig und die vorhandenen Rampen seien ungünstig aufgebaut.
Ein weiterer Grund wieso der Skatepark erweitert werden sollte ist, dass ortsansässige Skater meistens „lange“ Busfahrten zurücklegen müssen, um zum nächsten guten Skatepark zu gelangen. Für Jugendlich ohne Verbundspass wird dass mit der Zeit zum Geldproblem.
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Ziel des Projekts
In erster Linie ist unser Ziel, dass es in Pattonville ein weiteres Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche geschaffen wird, um unter anderem auch letztere von der Kriminalität in der Umgebung ( z.B. Drogen ), abzulenken.
Weiterhin soll mit der Erweiterung unseres Skateparks erreicht werden, dass ehemalige Skater und vor allem junge Leute aus Pattonville zum Skatesport motiviert werden und Skater aus der gesamten Umgebung zu uns nach Pattonville locken, um auf unserer Bahn zu fahren.
Ziel des Projektes ist unter anderem auch, dass Jugendliche aus Pattonville und Umgebung eine Skategemeinschaft bilden.
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Benötigte Rampen für die Verwirklichung des Projekts
Hier sehen Sie die Rampen, welche wir für die Erweiterung unseres Skateparks für nötig halten:
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Eine Funbox:
Diese Funbox bietet den Skatern über sieben Funktionen oder Möglichkeiten an. Ob grinden, sliden oder einfach nur zum drüber springen, mit dieser Funbox - kein Problem.
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Eine Minipipe:
Nicht zu verwechseln mit einer Halfpipe, ist die Minipipe um einiges kleiner. Sie bietet somit ein geringeres Verletzungsrisiko und ist sowohl bei Anfängern, als auch bei Fortgeschrittenen sehr beliebt.
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Zwei Kicker:
Zwei Kicker sind einfach ein Muss für jeden Skatepark.
Im Gegensatz zu den anderen Rampen, haben diese keinen festen Standpunkt und sind somit beliebig verstellbar. Man kann sie z.B gegenüber stellen so das eine kleine Lücke ( GAP ) entsteht, oder man kann sie an andere Rampen anbringen und somit die Funktion der anliegenden Rampe erweitern.
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Die Firma IOU-Ramps, ist ein weltweit bekanntes Unternehmen, welches sich mit dem Bau von Skateboardrampen bis hin zum Bau von ganzen Skateparks beschäftigt. Dabei kommt es nicht darauf an, ob man ein Großprojekt oder ein Skatepark für die kleine Gemeinde plant.
Der Vorteil ist, dass bei dem Bau der Rampen die Jugendlichen aktiv mithelfen können.
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Der Vorstand des Bürgervereins befürwortet die vorgeschlagenen Erweiterungen als sinnvoll und beschließt einstimmig, das Projekt bei Zustandekommen mit 1.500 EUR, dies entspricht rd. 10% der Gesamtsumme, zu unterstützen.
Pattonville, 12.09.2005
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Interview mit Jugendlichen auf der Anlage / Sommer 2004
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Unsere kleine Skateranlage kennt wahrscheinlich inzwischen jeder und wer Glück hat, kann unsere Jugendlichen bei ihren gewagten Jumps beobachten.
Vier von ihnen, Maike(16), Tatjana(15), Peter(14) und Tom(15), haben wir zu ihrem Hobby befragt.
Wie lange fahrt ihr schon Skateboard bzw. Inliner?
>Verschieden, Peter fährt seit ca. 2 Jahren Skateboard, Maike schon seit 9 Jahren Inliner.
Wer hat euch die Tricks beigebracht?
>Die haben wir von anderen Skatern abgeschaut oder uns selbst beigebracht.
Seid ihr mit der Anlage hier zufrieden?
>Na jaaa,... die ist halt ein bisschen klein. Vor allem, wenn dann auch noch kleine Kinder mit ihren Rädern und Rollern fahren (was ziemlich gefährlich ist und deshalb verboten!), können wir nicht viel fahren und müssen immer warten, bis sie wieder weg sind.
Demnächst werden wir die Anlage neu streichen und mit Graffitis verschönern. Toll wär’s natürlich, wenn wir noch eine gescheite Bank zum Sitzen hätten, am besten überdacht und einen richtigen Mülleimer, der regelmäßig geleert wird.
Gibt es etwas, was euch stört?
>Also die Hunde sollten direkt an der Anlage auch nicht frei rumlaufen, wir könnten vielleicht nicht rechtzeitig bremsen... . Außerdem legen wir auch manchmal unsere Sachen am Rand ins Gras- und manchmal eben auch in Hundek.... .
Ja, und dann möchten wir uns noch recht herzlich bedanken bei den Organisatoren, Sponsoren und Helfern, denen wir diese Anlage zu verdanken haben, und dass wir da legal sprayen dürfen.
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